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Geburtsbericht Emma

Am Montag, den 12. Februar`07 bin ich zu meinem CTG-Termin gegangen. Meine Ärztin sagte mir, dass keinerlei Wehen auf dem Schreiber zu sehen sind, und das sie mich vorsichtig auf eine mögliche künstliche Einleitung der Wehen in der kommenden Woche vorbereiten will.

"Komisch", dachte ich, "ich hab doch noch vier Tage. Warum redet sie da jetzt schon von einer Einleitung...?"

Ich bin dann also nach Hause und hab das ganz deprimiert erzählt. Vorallem weil meine Schwester extra aus Deutschland hergeflogen ist, um bei der Geburt dabei zu sein. Würde erst Ende nächster Woche eingeleitet werden, würde meine Schwester unsere Maus nur einen oder zwei Tage sehen, und müsste dann schon wieder zurück nach Deutschland fliegen...

In der selben Nacht um kurz nach Mitternacht bin ich aufgewacht und musste aufs Klo. Auf dem Weg dorthin, hab ich schon gemerkt, dass mir ein bisschen Fruchtwasser die Beine runtergelaufen ist.

Ich hab mir aber nicht viel dabei gedacht, denn ich hatte eigentlich keine Schmerzen...

Um drei Uhr bin ich dann wieder aufgewacht, weil ich ganz leichte Wehen hatte... Mittlerweile lag ich schon in einer kleinen Pfütze in meinem Bett.... "Is noch nich so weit" dachte ich mir und hab mir ein Handtuch untergelegt.

Ich konnte nicht mehr Einschlafen und hab gewartet, bis um fünf Uhr der Wecker von Chris klingelt, und hab ihm gesagt, dass es sein kann, das es heute soweit ist.

Er hat gefragt, ob er bleiben soll, oder ob er auf Arbeit gehen soll. Ich hab ihn dann arbeiten geschickt, weil ich mir dachte, dass ich ja eh nicht alleine bin. Meine Schwester war ja auch noch da. Und sollte es dann wirklich losgehn, kann ich ihn ja immernoch anrufen und ihm Bescheid sagen...

Ich bin dann noch in die Badewanne, um zu sehen, ob der Schmerz, bzw. die Wehen sich verändern....  Als sie dadurch heftiger wurden wusste ich, dass es echte Wehen waren.

Bis 8 Uhr haben meine schwester und ich dann noch zusammen gemütlich im Büro gesessen und Witze über meine Schmerzen gemacht, dann hab ich Chris angerufen und ihm gesagt, dass es jetzt ernst wird.

15 Minuten später war er da und es konnte losgehn....

Die ganze Zeit über habe ich tröpfchenweise Fruchtwasser verloren. Und gerade, als ich mich in meine Hose reingezwängt habe um ins Krankenhaus zu fahren, is mir die Fruchtblase ganz geplatzt.

Schöne Schweinerei. Jetzt durfte ich mich aus der knall-engen Jeans wieder rauspellen und mich umziehen.... Aber dann konnte es endlich los gehn.

08:45 Uhr waren wir im Krankenhaus. Ich musste mich direkt ausziehn und in eines dieser tollen Krankenhaushemden schlüpfen...

Um 09:00 Uhr hatte ich schon einen Zugang gelegt bekommen und war dabei Formulare auszufüllen.

Da sassen wir nun.... War alles eigentlich noch recht witzig, da ich keine grossen Schmerzen hatte. Irgendwann wurde ich dann an den Wehentropf gelegt, weil meine Wehen nicht mehr geworden waren. Bis zu diesem Zeitpunkt war mein Muttermund auch nur 4 cm geöffnet. Wäre mir die Fruchtblase also nicht geplatzt, hätten sie mich wieder heimgeschickt....

Aber nicht mit mir...  Wenn schon denn schon.

Bis ca. 15:00 Uhr waren die Wehen bzw. die Schmerzen sehr gut auszuhalten. Aber dann fing es an üngemütlich zu werden. Aber was solls mehr als Warten geht ja nicht...

Um 17:00 Uhr fragte mich die Krankenschwester, ob ich eine PDA haben möchte. Aber da ich vor dieser mehr Angst hatte als vor der Geburt hab ich abgelehnt...

Ich hab dann irgendein anderes Schmerzmittel durch meinen Zugang bekommen. Das war vielleicht was! Das muss ne Droge gewesen sein. Ich war wie weggetreten und hab nichts mehr mitbekommen. Aber leider nur zwischen den Wehen. Während der Wehen selbst war ich wieder bei vollem Bewusstsein.

Ab 18:00 Uhr dann sind die Schmerzen unerträglich geworden. Ich hab mich aber immernoch geweigert eine PDA  zu verlangen. Der Muttermund war immernoch erst 7 cm geöffnet.

Um 19:15 Uhr wurde ich nochmal gefragt, ob der Anästhesist mit der PDA nicht doch kommen soll.

Also hab ich dann doch eingewilligt....
Leider kam der gute Mann aber ewig nicht, und als er dann endlich da war, war ich bereits 9,5 cm offen und es hätte keinen Sinn mehr gemacht, die PDA zu setzen.

Und tatsächlich nach 5-6 kurzen Presswehen flutschte unsere kleine Emma-Maus um 20:22 Uhr der Hebamme Karen Mull in die Arme.

Nun war es also geschafft. Ohne PDA und ohne irgendwelche Komplikationen...

Im grossen und ganzen eigentlich eine absolute Traumgeburt! Alles hat super geklappt, und dafür, dass es meine erste Geburt war, finde ich, dass das doch dann eigenltich alles recht schnell ging, wenn man bedenkt, dass es eigentlich erst ab 15 Uhr schmerzhaft geworden ist, und erst ab 18 Uhr sehr sehr schmerzhaft.

Von Ankunft im Krankenhaus bis zur Geburt von Emma waren also ca. 11,5 Stunden, davon waren die letzten 5 Stunden wirklich unangenehm und schmerzhaft.

Ich finde das is durchaus machbar und schreckt mich auf garkeinen Fall ab weitere Babys zu bekommen

                                                                                             

Alamogordo/New Mexico  
   
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